Natürliches Sonnenlicht

Warum bräunt die Haut?

Unsere natürliche Hautfarbe wird durch das Hautpigment Melanin bestimmt. DIe in der Haut vorhandene Melaninmenge ist erblich bedingt. Je dunkler die natürliche Hautfarbe erscheint, umso größer und homogener sind die Pigmentkörner über die haut verteilt. Heute gilt eine gesunde Bräune zwar als „schön", verantwortlich für die Braunfärbung der Haut sind jedoch weniger die Schönheitsfragen. Bräune stellt einen entwicklungsbedingten natürlichen Lichtschutz gegen die schädlichen Folgen einer übermäßigen Sonnenstrahlung dar. Die Bräunung der Haut ist eigentlich eine List der Natur. Weil der Mensch die UV-Strahlen der Sonne zum Leben braucht, aber ein Zuviel an UV-Strahlen Schäden anrichten kann, hat die Natur mit der Hautfärbung ein flexibles Regulierungsinstrument geschaffen, das je nach Bedarf mehr oder weniger UV-Strahlen schon an der Hautoberfläche abweist. Strahlt die Sonne besonders intensiv und lange, regt das UV-B in den Hautzellen die Produktion des „Farbstoffs" Melanin und den Transprot an die Hautoberfläche an, wo ihn dann das UV-A eindunkelt. So als wenn die Zellen und Ihre empfindliche DNA ihre eigenen kleinen Sonnenschirme aufspannten. Diese Einfärbung der Pigmente und die zusätzliche Verdickung der äußeren Hautschicht (Lichtschwiele) bilden einen weiteren Schutz gegen ein Übermaß an UV-Strahlung.

 

Warum wird die Haut wieder weiß?

Je weiter sich eine Person vom Äquator weg befindet, desto weniger Sonnenlicht erreicht die Haut. Weniger Sonnenlicht bedeutet weniger UV-Strahlen und damit eine abnehmende Melanin- und Vitamin-D-Produktion. Ist beispielsweise der zweiwöchige Strandurlaub beendet, verblasst die Haut mit der Zeit. Zusätzlich erneuert sich die oberste Hautschicht ca. alle 28 Tage. Schneller läuft dieser Prozess durch die Verwendung eines Peelings, eines rauen Handtuchs oder durch fehlende Feuchtigkeit (hier helfen z.B. After-Sun-Produkte die Bräune länger zu konservieren).

Sonne und Glückshormon

Ein weiterer Effekt der natürlichen Bräune ist die UV-bedingte Ausschüttung des Glückshormons „Serotonin".
Während der trüben Jahreszeiten fühlen wir uns häufig abgeschlagen, antriebslos, schnell erschöpft und müde. Verantwortlich dafür ist ein Mangel an Serotonin, ein chemischer Botenstoff, der durch geringe Sonnenstrahlung im Körper verminder Produziert wird. Steigen durch vermehrte Sonnenstrahlung die Serotoninwerte im Körperan, steigt die Laune und wir fühlen uns besser. Einen ähnlichen Effekt haben Endorphine, körpereigene Substanzen mit opiatartiger Wirkung, auf das Wohlbefinden. Auch die Endorphinproduktion steigt mit zunehmender Sonnenstrahlung. Spätestens seit Coco Channel gilt es als „in", braun zu sein. Eine leichte Bräune sieht sieht nicht nur gesund aus, sondern versprüht das Gefühl eines ausgeglichenen und erholten Lebensstils.

Macht Sonne happy?

Ja, Sonne macht gute Laune! Neben Der Auswirkung auf das allgemeine Wohlbefinden spielt die Therapie mit Licht oder Sonne auch für die Behandlung der saisonabhängigen Depression (SAD) eine entscheidende Rolle. Dabei handelt es sich um eine der Depression ähnlich verlaufende Krankheit mit den selben Symptomen. Im Gegensatz zu einer richtigen Depression ist die Therapie vergleichbar einfach: Lichttherapie heißt das Zauberwort. Die Schuld für das Auftreten der saisonabhängigen Depression müssen wir uns sicherlich selbst geben: Erst unser eigener technischer Fortschritt und die damit verbundene Erfindung des elektrischen Lichts ermöglicht es, den Tag-Nacht-Rythmus unabhängig von den natürlichen Lichtverhältnissen zu gestalten. Auch den Aufenthalt im Freien gestalten wir heutzutage oft kürzer - und das nicht nur im Winter.

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